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Auszeichnung für „Waldesrand“: Zweites Mal mit „Gesunde Kita“-Siegel

Die Einrichtung in Grieben erhält erneut das Zertifikat für ihre kindgerechte, naturnahe Pädagogik und enge Elternarbeit

Auszeichnung für „Waldesrand“: Zweites Mal mit „Gesunde Kita“-Siegel
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Die Kindertageseinrichtung „Waldesrand“ in Grieben bestätigt erneut ihr Engagement für Gesundheit und Qualität: Am 9. Mai 2025 wurde dem Haus zum zweiten Mal das „Gesunde Kita“-Qualitätssiegel der Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V. verliehen. Damit beweist die Kita, die idyllisch am Waldrand liegt, dass die gezielte Förderung von Gesundheit und Lernfreude dort täglich gelebt wird. Das Audit erfolgte im Rahmen eines anspruchsvollen Zertifizierungsverfahrens, das bundesweit Anerkennung findet.

Ganzheitliche Pädagogik in naturnaher Umgebung

63 Kinder werden im „Waldesrand“ von elf pädagogischen Fachkräften betreut, wozu auch eine Waldpädagogin gehört. Die Einrichtung kombiniert den lebensbezogenen Ansatz nach Norbert Huppertz mit Elementen aus

, Pikler sowie der Wald- und Naturpädagogik.

Der direkte Zugang zu Laub- und Mischwäldern wird intensiv genutzt: Die Kinder erleben die Natur hautnah, entdecken Pflanzen und Tiere, und entwickeln ein tiefes Umweltbewusstsein. Dazu trägt auch die „Waldbaustelle“ bei, wo mit Naturmaterialien experimentiert und gebaut werden kann – eine spielerische Förderung von Motorik und Kreativität.

Elternarbeit als Erfolgsfaktor

Ein Schlüsselfaktor für das gelungene Audit ist die enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Sie unterstützen das Zertifizierungsverfahren sowohl finanziell als auch durch aktive Mitarbeit bei Arbeitseinsätzen und Gestaltung des Außenbereichs. Als Dank initiiert die Kita einen Wohlfühltag für Eltern, der als Ruhepol und zur Stärkung der Familien dient. Diese intensive Partnerschaft schafft eine gesunde, wertschätzende Gemeinschaft und bildet das Fundament für die stetige Weiterentwicklung.

Gesunde Ernährung und offene Strukturen

Das Ernährungskonzept der Kita basiert auf Frische und Selbstbestimmung: Die Kinder bereiten ihr Frühstück teilweise selbst zu, haben jederzeit Zugang zu frischem Obst und Gemüse sowie zum Trinkbrunnen. Die Räume der Einrichtung – darunter Atelier, Bauraum und Lernwerkstatt – laden zum selbstständigen Entdecken ein. Dabei fördern pädagogische Fachkräfte die Eigeninitiative und Selbstwirksamkeit der Kinder.

Die offene pädagogische Ausrichtung ermöglicht es, jedes Kind individuell zu fördern. Die kontinuierliche Reflektion und Fortbildung des Teams sorgen dafür, dass Qualitätsstandards hoch bleiben.

Das Zertifizierungsverfahren: Anspruchsvoll und zukunftsweisend

Das „Gesunde Kita“-Audit umfasst 83 Prüf-Kriterien, darunter Gesundheitsförderung, Pädagogik, Personalkultur und Kinderentwicklung. Entwickelt wurde das Verfahren gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Praxis. Nach bestandener Prüfung ist das Zertifikat drei Jahre gültig. Bislang ließen sich 299 Kitas aus sechs Bundesländern zertifizieren, 142 davon in Sachsen-Anhalt. Die Unfallkasse Sachsen-Anhalt hat das aktuelle Verfahren unterstützt.

Gemeinsamer Erfolg bei der Zertifikatsübergabe

Bei der Übergabe des Zertifikats war die Freude groß: Neben den Kindern freuten sich Vertreterinnen und Vertreter der Region und der Landesvereinigung, darunter Andrea Dupke-Botzelmann (Waldzwerge Flessau), Rebecca Ackmann (Käte Duncker, Burg), Heike Langner (Kita-Leiterin), Bürgermeister Andreas Brohm und Nicole Hoppe (LVG).

Mit der erneuten Auszeichnung setzt die Kita Waldesrand ein Zeichen für nachhaltige Gesundheitsförderung in der frühen Bildung. Das Engagement von Team, Eltern und Partnerorganisationen bildet dabei die Basis für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung.

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