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Britischer Künstler entdeckt verborgene Schätze in Tangerhütte

Fotoprojekt hebt ostdeutsche Architektur und regionale Kultur hervor

Britischer Künstler entdeckt verborgene Schätze in Tangerhütte
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbHBild 1 von 4

Mit einem besonderen Interesse für ostdeutsche Architektur reiste der britische Fotokünstler Lachlan Finlayson erstmals in die Stadt Tangerhütte. Der 66-Jährige aus London, der bereits mehrfach in Sachsen-Anhalt unterwegs war, entdeckte dabei lokale Bauwerke von kunsthistorischem Wert und lenkt mit seinem Besuch den Blick auf die kulturelle Bedeutung abseits großer Metropolen.

Künstlerische Neugier zieht nach Tangerhütte

Finlayson, bekannt für seine Faszination für Architektur und Kunst aus der ehemaligen DDR, erkundete in Tangerhütte insbesondere das ehemalige Rathaus II in der Otto-Nuschke-Straße sowie das Landesbildungszentrum (LBZ). Die Gebäude beeindruckten ihn vor allem durch ihre großflächigen Glas-Beton-Fenster, die sich trotz ihres Alters in bemerkenswert gutem Zustand befinden.

Der Zugang zu den teils verborgenen Innenräumen wurde durch die Unterstützung vor Ort möglich gemacht. Finlayson dankte insbesondere Nancy für den Zutritt zu dem alten Gebäude und hob die herzliche Aufnahme durch die Mitarbeiterinnen des LBZ hervor. Dies vermerkte er auch in einer persönlichen Nachricht an Bürgermeister Andreas Brohm, der die Kontakte vermittelt hatte.

Architektur als Zeitzeuge

Mit seinem geschulten Blick dokumentierte Finlayson gezielt die einzigartigen Glas-Beton-Fenster der Bauwerke. Seiner Einschätzung nach sind diese Fenster von historischem und künstlerischem Wert. Finlayson äußerte die Hoffnung, dass der gute Zustand der Fenster erhalten bleibt: „Es ist großartig, dass die Fenster gut erhalten sind, mit nur kleinen Schäden an der Otto-Nuschke-Straße. Ich hoffe auf ein langes Leben, da sie Teil der Geschichte sind und erheblichen künstlerischen Wert haben.“

Erfolgreiche Zusammenarbeit vor Ort

Der Erfolg des Besuchs wurde wesentlich durch die Zusammenarbeit zwischen Stadt und den Gebäudeeigentümern ermöglicht. Die Vermittlung und die unkomplizierte Unterstützung sorgten dafür, dass der Künstler in seinem Element arbeiten konnte. Finlayson plant, seine Eindrücke und Fotografien in ein künstlerisches Projekt einfließen zu lassen.

Bedeutung für die Region

Bürgermeister Andreas Brohm betont im Nachgang: „Man ist sich häufig gar nicht bewusst, wie reich unsere Region ist. Schön, dass solche spontanen Besuche uns die Gelegenheit geben, unseren Blick dafür zu öffnen.“ Der Besuch zeigt, dass auch kleinere Städte wie Tangerhütte mit ihrer Architektur internationale Kunstschaffende anziehen können.

Die Fotografien von Lachlan Finlayson aus dem LBZ, dem ehemaligen Rathaus II und bei der Arbeit an den Beton-Glasfenstern dokumentieren diesen künstlerischen Austausch und unterstreichen die Bedeutung des kulturellen Erbes der Stadt.

Ausblick

Weitere Informationen zum geplanten Besuch im Landtag sind angekündigt und werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht.

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