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Eichenprozessionsspinner breitet sich im Landkreis Stendal aus

Private Baumbesitzer in Tangerhütte müssen Befall bis 31. August 2025 melden – Bekämpfung ab 2026 geplant

Im Landkreis Stendal breitet sich der Eichenprozessionsspinner weiterhin stark aus. Der Schädling bedroht nicht nur zahlreiche Eichen, sondern stellt auch ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung dar. Um die Gefahr einzudämmen, setzt der Landkreis Stendal für das Jahr 2026 gezielte Bekämpfungsmaßnahmen um. Diese Aktionen werden gemeinsam mit den Einheits- und Verbandsgemeinden sowie dem Landeszentrum Wald und dem Landesforstbetrieb Altmark durchgeführt.

Geplante Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner

Im Rahmen der landkreisweiten Initiative werden betroffene Bäume behandelt, um die Ausbreitung des Schädlings zu verhindern. Das Ziel ist, die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen und die weitere Verbreitung des Eichenprozessionsspinners einzudämmen. Private Baumbesitzer im Gebiet Tangerhütte sind ausdrücklich dazu aufgerufen, aktiv an diesem Prozess teilzunehmen.

Anmeldefrist für private Baumbesitzer in Tangerhütte

Private Eigentümer von Eichenbäumen in Tangerhütte, die einen Befall feststellen oder vermuten, müssen ihren Bedarf zur Bekämpfung bis spätestens 31. August 2025 bei der Stadtverwaltung anmelden. Nur so können sie in die Maßnahmen für das Jahr 2026 aufgenommen werden.

  • Die Anmeldung erfolgt schriftlich per E-Mail oder postalisch.
  • Die Adresse für die schriftliche Anmeldung lautet:
  • Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte

    Ordnungsdienste

    Bismarckstraße 5

    39517 Tangerhütte

    Wichtige Hinweise zur Teilnahme

    Wer sich anmeldet, wird für die Maßnahmen zur Bekämpfung im Jahr 2026 berücksichtigt. Die Ausführung dieser Maßnahmen ist kostenpflichtig. Die genaue Höhe der Kosten wird den Teilnehmenden durch die Verwaltung mitgeteilt.

    Ausblick

    Mit der frühen Anmeldung und der Beteiligung privater Baumbesitzer hofft der Landkreis Stendal, die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners effektiv einzudämmen. Die konsequente Zusammenarbeit aller Beteiligten ist entscheidend, um die Gesundheit der Bevölkerung und die heimische Baumlandschaft langfristig zu schützen.

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