Sprache wählen

Milliardenförderung für Sportstätten – doch viele Anträge bleiben ungewiss

Tangerhütte kämpft mit hohem Eigenanteil und Haushaltsdefizit bei Sanierung der Sporthalle

Milliardenförderung für Sportstätten – doch viele Anträge bleiben ungewiss
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) stößt auf großes Interesse: Über 3.600 Kommunen haben bundesweit Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 7,5 Milliarden Euro angemeldet, während insgesamt 333 Millionen Euro bereitstehen. Auch die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte hat einen Antrag für die Sanierung der Sporthalle Tangerhütte gestellt.

Aktueller Status des Förderprogramms

Der Bund informierte, dass die Entscheidung über die eingereichten Anträge kurzfristig erfolgen soll. Angesichts des immensen Interesses am Programm ist jedoch klar, dass die bereitgestellten Mittel nur einen Bruchteil der gewünschten Vorhaben abdecken können.

  • 333 Millionen Euro stehen für die aktuelle Programmrunde zur Verfügung
  • Mehr als 3.600 Projektanträge aus ganz Deutschland
  • Gesamtes beantragtes Fördervolumen: über 7,5 Milliarden Euro
  • Ausblick auf weitere Fördermöglichkeiten

    Der Bund kündigte zwei weitere Förderaufrufe an: Neben einer zweiten Programmrunde wird ein spezieller Förderaufruf für Schwimmbäder mit einem Budget von 250 Millionen Euro geplant. Die Förderbedingungen sollen sich an den bisherigen Parametern orientieren.

    Situation in Tangerhütte: Antrag für die Sporthalle

    Die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte hat für die lokale Sporthalle einen Antrag auf Förderung gestellt. Unabhängig vom Ausgang dieses Antrags gilt, dass solche Projekte erheblichen kommunalen Eigenanteil erfordern. Für Tangerhütte wären dies Eigenmittel in einer Höhe von mehreren hunderttausend Euro.

    Angespannte Haushaltslage erschwert Finanzierung

    Die finanzielle Situation der Einheitsgemeinde ist derzeit kritisch. Für das laufende Jahr wird ein Defizit von mindestens 1,5 Millionen Euro erwartet. Im aktuellen Haushalt sind Mittel für einen möglichen Eigenanteil an der Sporthallensanierung noch nicht vorgesehen.

    Im Rathaus laufen derzeit die Arbeiten am Haushaltsplan und am Konsolidierungskonzept für das Jahr 2026. Vor einer endgültigen Entscheidung müssen deshalb sowohl die Förderzusage als auch die lokale Finanzierbarkeit sorgfältig geprüft werden.

    Weitere Schritte

    Die Einheitsgemeinde kündigte an, nach Vorliegen weiterer Informationen zum Förderverfahren und den Rahmenbedingungen erneut zu berichten.

    Eigene Anzeige

    Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

    Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

    Jetzt anfragen

    Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: