Sprache wählen

Ostkorridor: Zukunft der Bahn zwischen Uelzen und Obertraubling

Modernisierung, Hochleistungsnetz und Lärmschutz: Ausbau ab 2029 geplant, Planung bis Ende 2025

Ostkorridor: Zukunft der Bahn zwischen Uelzen und Obertraubling
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbHBild 1 von 3

Artikel anhören

Das Bahnprojekt „Ostkorridor“ rückt immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit: Bei der zweiten Informationsveranstaltung im Kulturhaus Tangerhütte informierten sich rund 50 Bürgerinnen und Bürger über die geplanten Ausbaumaßnahmen entlang der wichtigen Nord-Süd-Verbindung zwischen Uelzen und Obertraubling. Das rege Interesse der Anwesenden zeigte, wie sehr das Großprojekt das Stadtleben in Tangerhütte beeinflussen könnte.

Zentrale Baumaßnahmen im Stadtzentrum

Besonders betroffen ist der vielgenutzte Bahnübergang mitten im Stadtzentrum von Tangerhütte. Dies spiegelt sich in der angeregten Diskussion wider, die sich unter den Teilnehmenden und mit den Projektverantwortlichen entspann. Die Projektleiterin stellte klar, dass dank moderner Steuerungssysteme und einer optimierten Zugführung die Schließzeiten des Bahnübergangs künftig nicht wesentlich länger ausfallen sollen.

Technische Schwerpunkte des Projekts

  • Modernisierung der Stellwerkstechnik
  • Einbau von Flankenschutzweichen zur Erhöhung der Sicherheit
  • Schaffung eines Überholgleises am Bahnhof Tangerhütte
  • Geplante Steigerungen der Streckengeschwindigkeiten
  • Das Ziel ist ambitioniert: Die Bahnstrecke soll zu einem „Hochleistungsnetz“ ausgebaut werden, das sowohl mehr als auch schnellere Zugverbindungen ermöglichen wird.

    Lärmschutz als zentrales Anliegen

    Ein weiteres zentrales Thema während der Veranstaltung war der Lärmschutz, der beim Ausbau der Bahnstrecke eine entscheidende Rolle spielt. Für die Stadt Tangerhütte ist der Bau einer fünf Meter hohen Lärmschutzwand vorgesehen, in Demker ist eine vier Meter hohe Wand geplant. Wo diese aktiven Schallschutzmaßnahmen nicht möglich sind, wird auf passiven Schutz wie spezielle Schallschutzfenster gesetzt.

    • Fünf Meter hohe Lärmschutzwand in Tangerhütte
    • Vier Meter hohe Lärmschutzwand in Demker
    • Passive Maßnahmen (z. B. Schallschutzfenster) bei Bedarf
    • Fragen der Bevölkerung und Transparenz im Fokus

      Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Veranstaltung, um konkrete Auswirkungen auf ihren Alltag zu erfragen – von Baustellenzeiten über Zugbetrieb bis hin zu den Auswirkungen auf den kommunalen Verkehr. Die Verantwortlichen machten deutlich, dass ein offener Dialog Priorität hat und die Öffentlichkeit regelmäßig über neue Entwicklungen informiert wird.

      Planung und Ausblick

      • Abschluss der Entwurfsplanung bis Ende 2025
      • Öffentliche Auslegung der Planungen nach Fertigstellung
      • Geplanter Baubeginn ab dem Jahr 2029
      • Der konkrete Baustart steht noch nicht fest, doch schaffen die genannten Zeithorizonte Transparenz für Anwohner und Interessierte.

        Information, Kontakt und weitere Beteiligungsmöglichkeiten

        Die Deutsche Bahn legt großen Wert auf kontinuierlichen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Unter folgender E-Mail-Adresse können jederzeit Fragen und Anliegen an das Projektteam herangetragen werden:

        Weitere Informationen und aktuelle Updates stellt die Deutsche Bahn auf einer eigens eingerichteten Projektwebsite zur Verfügung:

        Bahnprojekt Ostkorridor Nordhttp://www.ostkorridor.de/nord

        Die zweite Projektvorstellung in Tangerhütte zeigt, dass das Bahnprojekt „Ostkorridor“ viele Fragen, aber auch Erwartungen weckt. Mit dem Versprechen, die Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Dialog einzubinden, bleibt das Projekt ein zentrales Thema für die Region.

        Eigene Anzeige

        Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

        Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

        Jetzt anfragen

        Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: