Tangerhütte gedenkt am Volkstrauertag
Bürger und Politiker erinnern gemeinsam an Krieg und Gewalt – Appell für Frieden und Zusammenhalt

Am vergangenen Sonntag kamen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Einheitsgemeinde Tangerhütte am Ehrenmal zusammen, um im Rahmen des Volkstrauertags der Opfer von Krieg, Vertreibung und Gewaltherrschaft zu gedenken. In einer feierlichen Veranstaltung setzte die Gemeinde damit ein klares Zeichen für Frieden, Menschlichkeit und demokratische Werte.
Würdige Gedenkfeier am Ehrenmal
Die Gedenkveranstaltung wurde von musikalischen Beiträgen begleitet und vereinte Vertreterinnen und Vertreter aus Parteien, Vereinen, Verbänden sowie viele engagierte Bürgerinnen und Bürger. Gemeinsam erinnerten sie an die historischen und aktuellen Folgen von Gewalt und Terror, die auch heute noch mahnen, wachsam zu bleiben.
Nach den einleitenden Worten durch den Ortsbürgermeister sprach der Bürgermeister der Stadt, Andreas Brohm, zu den Anwesenden. In seiner Ansprache rief er dazu auf, die Erinnerung an die Opfer lebendig zu halten:
„Volkstrauertag ist kein Tag der Helden, sondern ein Tag der Menschlichkeit“, betonte Bürgermeister Andreas Brohm. „Er erinnert uns daran, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Aus der Trauer der Vergangenheit wächst unsere Pflicht, für Verständigung, Respekt und ein friedliches Miteinander einzustehen.“
Stilles Gedenken und gemeinsames Engagement
Der inhaltliche Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf dem bewussten Erinnern und der Mahnung zum Frieden. Nach dem Totengedenken wurden Kränze niedergelegt – begleitet von stiller Musik und einer gemeinsamen Schweigeminute. Dieses ruhige Ritual bot den Teilnehmenden Raum, innezuhalten und persönliche Gedanken an die Opfer von Krieg und Gewalt zu richten.
Die Gemeinde Tangerhütte betonte in ihrer Mitteilung ausdrücklich den Dank an alle Mitwirkenden, insbesondere die Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen, Vereine und Verbände sowie die zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürger. Sie alle setzten mit ihrer Teilnahme ein sichtbares Zeichen des Erinnerns und der Solidarität.
Verantwortung für Gegenwart und Zukunft
Der Volkstrauertag steht nicht nur für Vergangenheitsbewältigung, sondern auch für die Verpflichtung, aus der Geschichte zu lernen. Das gemeinsame Gedenken verdeutlichte die Bedeutung von Zusammenhalt und das Engagement für Frieden und Menschlichkeit in einer vielfältigen Gemeinde:
„Das gemeinsame Gedenken zeigt, dass uns die Opfer von Krieg und Gewalt nicht vergessen sind – und dass wir in Tangerhütte gemeinsam für Frieden und Menschlichkeit eintreten“, so Bürgermeister Andreas Brohm abschließend.
Mit der feierlichen Veranstaltung bekräftigte die Einheitsgemeinde Tangerhütte ihren Willen, Verantwortung zu übernehmen und ein friedliches, respektvolles Miteinander zu fördern. Die positive Resonanz zeigt, dass das gemeinsame Erinnern auch heute wichtiger denn je ist.
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