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Wildpark Weißewarte: Verkauf gescheitert

Stadt startet neue Ausschreibung für nachhaltige und gemeinwohlorientierte Nutzung

Die jüngste Ausschreibung zum Verkauf der kommunalen Eigentumsflächen des ehemaligen Wildparks Weißewarte ist ergebnislos beendet worden. Trotz eines transparenten Prozesses konnte kein Abschluss erzielt werden. Der Bedarf, das Gelände zukunftsfähig zu entwickeln, bleibt weiter bestehen.

Ausschreibung ohne Ergebnis – was bisher geschah

Nach Ablauf der Bewerbungsfrist am 15. Oktober 2025 lagen zwei Angebote für die rund 10 Hektar große Fläche vor. Allerdings erfüllte lediglich eines davon alle vom Stadtrat gesetzten Bedingungen. Im weiteren Verlauf zog auch dieser verbliebene Interessent sein Angebot zurück, sodass keine gültige Entscheidungsgrundlage für die städtischen Gremien mehr besteht.

Bürgermeister Andreas Brohm äußerte sich dazu: „Wir bedauern, dass trotz des langen und transparenten Ausschreibungsprozesses keine Vergabe erfolgen kann.“ Er betont jedoch die Notwendigkeit, weiterhin an einer nachhaltigen Nutzung des Geländes zu arbeiten und kündigt an: „Wir werden deshalb das Verfahren erneut aufsetzen.“

Vorgaben und Ziele der Ausschreibung

Die Veräußerung der kommunalen Eigentumsflächen wurde in der Stadtratssitzung am 15. Januar 2025 (Beschlussvorlage BV 0180/2024) beschlossen. Das Mindestgebot lag bei 223.000 Euro. Interessenten mussten mehrere Anforderungen erfüllen, die im Sinne einer nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Entwicklung standen:

  • Investitions- und Nutzungspflichten
  • Sonderklausel zum Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung
  • Wiederkaufs- und Mehrerlösklauseln, um eine zweckentsprechende Weiterentwicklung zu sichern
  • Mit der deutschlandweiten Ausschreibung ab April 2025 sollte ein tragfähiges Nutzungskonzept gefunden werden, welches das Gelände für die Öffentlichkeit wieder zugänglich macht und als Freizeitstandort weiterentwickelt.

    Wie geht es weiter?

    Da kein gültiges Angebot mehr vorliegt, bereitet die Verwaltung nun eine neue Ausschreibung vor. Ein erneutes Verfahren soll dem Stadtrat vorgeschlagen werden, um weiterhin nach einer tragfähigen Perspektive für den ehemaligen Wildpark zu suchen.

    Die Entwicklung des Geländes bleibt ein zentrales Anliegen. Die Stadtverwaltung setzt auf einen neuen Anlauf, um das langfristige Ziel einer gemeinwohlorientierten Nutzung nicht aus den Augen zu verlieren. Interessierte werden gebeten, die kommenden Ausschreibungen aufmerksam zu verfolgen.

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