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Berliner Fotograf gestaltet Stendal neu

Arthur Neznanow arbeitet mit Künstlerstipendium an psycho-geografischen Fotografien – Ausstellung ab November geplant

Von Redaktion Stendal
Berliner Fotograf gestaltet Stendal neu
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Der Berliner Fotograf Arthur Neznanow ist in diesem Herbst zu Gast in der Hansestadt Stendal: Bis zum 24.09.2025 arbeitet der Künstler dort im Rahmen des diesjährigen Künstlerstipendiums der . und H. Kaschade-Stiftung. Das sechswöchige Stipendium ist international ausgeschrieben und dient nicht nur der Förderung von Kreativen, sondern auch dazu, Stendal einem breiteren Publikum bekannt zu machen.

Künstlerstipendium fördert kreative Impulse

Arthur Neznanow erhielt das begehrte Stipendium, das Unterkunft, Verpflegung und eine finanzielle Förderung von 1.200 € zuzüglich Materialkosten umfasst. Die Unterstützung ermöglicht es dem Fotografen, sich voll auf sein Schaffen zu konzentrieren und neue künstlerische Wege zu gehen. Die . und H. Kaschade-Stiftung möchte mit ihrem Engagement die lokale Kulturlandschaft bereichern und den internationalen Austausch fördern.

Digitale Fotografie und psychogeografische Karten

Im Mittelpunkt von Neznanows Arbeit stehen digitale Fotografien, die sich an einem besonderen künstlerischen Stil orientieren. Am 10.09.2025 besuchte Oberbürgermeister und Schirmherr Bastian Sieler den Künstler in Stendal. Neznanow erklärte, dass er psycho-geografische Karten anfertigt – eine Herangehensweise, die auf Ideen des französischen Künstlers Guy Debord zurückgeht.

Neznanow fotografiert dabei bewusst unscheinbare Alltagsobjekte wie Türen, Mauern oder Wände. Sein besonderer Blick gilt Details, die im Alltag oft übersehen werden. „Details, die sprechen“, beschreibt er seine Arbeitsweise. Die fotografierten Motive werden digital weiterbearbeitet, aus ihrem Kontext gelöst und erhalten so eine neue Aussagekraft. „Einzeln herangezoomt wirkt es besonders“, bestätigte Oberbürgermeister Sieler bei seinem Besuch.

Zwischenstand und Ausblick: Ausstellung ab November

Der Künstler betont, dass seine aktuellen Arbeiten in Stendal noch nicht abgeschlossen sind. Der vorgestellte Zwischenstand gibt aber erste Einblicke in sein Schaffen. Schon vor diesem Projekt habe Neznanow viel Zeit in die digitale Nachbearbeitung gesteckt – eine Herangehensweise, die für ihn selbstverständlich sei.

Nach Abschluss des Stipendiums sind Interessierte eingeladen, die Ergebnisse aus nächster Nähe zu erleben: Die Ausstellung findet ab dem 11. November 2025 in der Volksbank der Hansestadt Stendal statt. Dort werden die Fotografien von Arthur Neznanow präsentiert und können auch erworben werden.

Bilder und Eindrücke vom Besuch

  • Oberbürgermeister Bastian Sieler und Stipendiat Arthur Neznanow im Gespräch über die Werke
  • Ausgewählte fotografische Arbeiten als Zwischenstand der Ausstellung
  • Hinweis: Für weiterführende Informationen oder Kontaktdaten verweisen Sie bitte auf die offiziellen Kanäle der Hansestadt Stendal oder der . und H. Kaschade-Stiftung.

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