DDR-Kunst in Stendal neu entdeckt
Initiative bringt Geschichte und Künstler mit Tafeln und QR-Codes zurück in die Öffentlichkeit
In der Hansestadt Stendal prägen nicht nur die historischen Bauwerke wie das Rathaus, der Dom, der Roland, die Marienkirche oder das Uenglinger Tor das Stadtbild, sondern auch zahlreiche Kunstwerke aus der Zeit der DDR. Diese Werke erzählen ihre eigenen Geschichten und sind ein wichtiger Bestandteil der Stadtkultur, den die Initiativgruppe „Kunst im Kontext - Stendal“ nun stärker in den Fokus rücken möchte.
Projekt „Kunst im Kontext – Stendal“: Einblicke und Ziele
Die Initiativgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hintergründe zu den Kunstwerken der Stadt zu recherchieren:
Diese Fragestellungen sollen nicht nur dokumentiert, sondern auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Geplant ist, Skulpturen, Wandbilder, Glasfenster und textile Arbeiten mit Informationstafeln auszustatten. Über einen QR-Code auf den Tafeln lassen sich vertiefende Informationen zu Künstler und Werk digital abrufen.
Mitmachen als Kunstpate: Spenden für Informationstafeln
Jeder Bürger kann sich aktiv am Erhalt und der Vermittlung von Stendals Kunst engagieren: Mit einer Spende von 100 Euro wird die Stiftung einer Informationstafel ermöglicht. So können Interessierte dauerhaft zur Wissensvermittlung beitragen und das Stadtbild bereichern.
Liste der Kunstwerke – Kunst im Kontexthttps://www.sites.google.com/view/kunst-im-kontext
Unterstützung für Sicherung und Restaurierung
Die Initiativgruppe bittet darüber hinaus um finanzielle Hilfe für die Sicherung und Restaurierung beschädigter Kunstwerke. Spenden für dieses Vorhaben werden über die Altmärkische Bürgerstiftung Stendal verwaltet.
Wer eine Spendenquittung erhalten möchte, sollte unbedingt seine Anschrift angeben. Die Initiativgruppe dankt allen Unterstützern bereits im Voraus für das Engagement.
Engagement für das Stadtbild und historische Erinnerung
Das Vorhaben der „Kunst im Kontext - Stendal“ verbindet die Erforschung der lokalen Geschichte mit der Förderung bürgerschaftlichen Engagements. Die Initiativgruppe ruft dazu auf, Hinweise und Berichte zu dem Projekt auch medial zu verbreiten, um möglichst viele Menschen für dieses Anliegen zu gewinnen.
Mit diesem individuellen und gemeinschaftlichen Engagement wird die Erinnerung an die kunsthistorische Vielfalt Stendals auf nachhaltige Weise bewahrt und für kommende Generationen sichtbar gemacht.
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