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Keine Laubcontainer in Stendal 2025

Stadt setzt auf Biotonnen, Eigenkompostierung und Abgabe bei ALS – Unterstützung nach Prüfung möglich

Von Redaktion Stendal

Die Hansestadt Stendal gibt in ihrer aktuellen Pressemitteilung vom 04.08.2025 bekannt, dass im Jahr 2025 keine Container zur Laubentsorgung aufgestellt werden. Die Verwaltung verweist auf finanzielle Zwänge und die Freiwilligkeit dieser kommunalen Aufgabe als Hauptgründe für diese Entscheidung. Ziel sei es, den städtischen Haushalt zu entlasten und die Ressourcen effizienter einzusetzen.

Hintergrund der Entscheidung

Die Bereitstellung von Containern zur Herbstlaubentsorgung war bislang eine freiwillige Leistung der Stadt. Aufgrund der derzeitigen Haushaltssituation und der Notwendigkeit, Prioritäten klar zu setzen, wird diese Dienstleistung im kommenden Jahr nicht mehr angeboten. Dies stellt eine organisatorische Änderung dar, die sowohl die Stadt als auch die Bürger betrifft.

Alternative Entsorgungsmöglichkeiten

Trotz der wegfallenden Container werden den Bürgern verschiedene Alternativen zur Entsorgung ihres Herbstlaubs geboten:

  • Biotonne: Kleine Laubmengen können weiterhin über die Biotonne entsorgt werden. Hierbei sollten jedoch die maximale Füllmenge und Abholtermine beachtet werden.
  • Eigenkompostierung: Laub kann teilweise im eigenen Garten kompostiert werden. Dies ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern verbessert auch die Bodenqualität.
  • Abgabe bei Dienstleister: Eine weitere Möglichkeit ist die Abgabe von Laub bei der ALS Dienstleistungsgesellschaft mbH in der Osterburger Straße 64a in Stendal.
  • Unterstützung in besonderen Einzelfällen

    Grundstückseigentümer, die insbesondere unter dem Laubfall öffentlicher Straßenbäume leiden, können sich an die Stadtverwaltung wenden. In solchen Fällen bietet die Stadt nach Einzelfallprüfung gegebenenfalls Unterstützung.

    Gemeinsame Verantwortung für eine saubere Stadt

    Die Hansestadt Stendal drückt ihre Zuversicht aus, dass auch ohne Containerlösung gemeinsam für ein sauberes und lebenswertes Stadtbild gesorgt werden kann. Bürgerbeteiligung und Eigeninitiative stehen dabei im Vordergrund.

    Weitere Informationen

    Für Fragen rund um die neue Regelung und bei besonderen Anliegen können sich Bürger an die Stadtverwaltung wenden. Die aktuellen Entwicklungen werden weiterhin kommuniziert, um möglichst transparent über den Ablauf und die Möglichkeiten zu informieren.

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