Sprache wählen

Kostbare Miniaturen: Acht Jahrtausende Steinschneidekunst

Sonderausstellung im Winckelmann-Museum Stendal zeigt seltene Stempel, Rollsiegel und Kameen aus der Sammlung Werner Daum

Von Redaktion Stendal
Kostbare Miniaturen: Acht Jahrtausende Steinschneidekunst
Kostbare Miniaturen: Acht Jahrtausende Steinschneidekunst
Bild zum Beitrag© Redaktion Stendal

Im Winckelmann-Museum der Hansestadt Stendal öffnet sich ein außergewöhnlicher Blick auf die Geschichte der Steinschneidekunst: Die Sonderausstellung „Kostbare Miniaturen. Kunst des Steinschneidens in acht Jahrtausenden. Aus der Sammlung Werner Daum“ ist noch bis zum 19. April 2026 zu sehen.

Historische Vielfalt – Von Stempeln bis Gemmen

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen selten gezeigte Sammlungsobjekte aus dem Besitz von Werner Daum. Besucher können frühe Stempel- und Rollsiegel, Skarabäen sowie Keilschrifttafeln bewundern, die ihren Ursprung in Vorderasien und Ägypten haben. Diese kleinen Kostbarkeiten erzählen von der langen Tradition der Steinschneidekunst, die über Jahrtausende hinweg Kulturen und Epochen miteinander verbindet.

Ergänzt wird das Angebot durch Gemmen aus der griechischen und römischen Zeit. Diese feinen Gravuren vermitteln einen Eindruck von der hochentwickelten Handwerkskunst im Mittelmeerraum.

Kameen – Kunstvolle Miniaturen und ihre Bedeutung

Einen besonderen Schwerpunkt der Ausstellung bilden die Kameen. Dabei handelt es sich um positiv ausgearbeitete Schmucksteine und Elfenbein, die bereits in der Antike beliebt waren und bis heute zur Herstellung von Schmuck dienen.

Die Exponate reichen von der Antike über das Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Sie zeigen, wie sich Techniken und ästhetische Vorlieben im Verlauf der Zeit entwickelten.

Premiere für Meisterwerke der Kleinkunst

Viele der ausgestellten Miniaturen – gearbeitet aus Edel- und Halbedelstein oder Glaspaste – werden erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Stiftung der Sammlung Werner Daum an die Winckelmann-Gesellschaft bildet das Fundament dieser außergewöhnlichen Präsentation.

Ein begleitender Flyer zur Ausstellung bietet weitere Informationen für interessierte Besucher.

Relevanz für Fachwelt und Öffentlichkeit

Die Ausstellung öffnet nicht nur ein Fenster zur Kulturgeschichte, sondern verdeutlicht auch die Bedeutung von Privatsammlungen für museale Arbeit. Durch die Stiftung von Werner Daum erhält die Öffentlichkeit die Möglichkeit, einen Querschnitt der Steinschneidekunst verschiedener Epochen zu erleben.

Das Winckelmann-Museum bietet mit dieser Schau einen einmaligen Einblick in die Welt der Miniaturen und lädt ein, die Vielfalt und Meisterschaft dieser Kunstform zu entdecken. Der Flyer zur Ausstellung ist beim Museum erhältlich.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: