SED-Unrecht: Bürgersprechtage gehen 2025 weiter
Betroffene in Sachsen-Anhalt erhalten Unterstützung bei Akteneinsicht, Rehabilitierung und Beratung
Die Behörde der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur setzt auch 2025 ihr etabliertes Angebot von Bürgersprechtagen in den Landkreisen und kreisfreien Städten des Landes fort. Das Ziel dieser regelmäßigen Termine besteht darin, Menschen zu unterstützen, die in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) oder der DDR politisches Unrecht erfahren haben und weiterhin unter den Folgen leiden.
Bürgersprechtag in Stendal – Beratung vor Ort
Der nächste Bürgersprechtag in der Hansestadt Stendal findet am Mittwoch, dem 17. September 2025, in der Caritas-Beratungsstelle, Stadtseeallee 1, statt. Die Veranstaltung richtet sich an betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie Interessierte, die Unterstützung benötigen oder Fragen zur Aufarbeitung des SED-Unrechts haben.
Beratungsangebote im Überblick
Zusammenarbeit und Unterstützung
Die Behörde arbeitet gemeinsam mit dem Caritas Regionalverband Magdeburg e.V. an der Beratung und Unterstützung Betroffener. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Information über SED-Unrechtsbereinigungsgesetze und die Begleitung bei der erforderlichen Antragstellung.
Für wen ist das Angebot gedacht?
Angesprochen sind insbesondere Menschen, die politisches Unrecht in SBZ oder DDR erlitten haben, sowie Angehörige und Interessierte, die sich informieren möchten. Die Teilnahme am Sprechtag steht allen offen.
Das Beratungsangebot ist Teil der kontinuierlichen Bemühungen des Landes Sachsen-Anhalt, die individuelle und gesellschaftliche Aufarbeitung der SED-Diktatur zu fördern. Hinweise und Rückmeldungen aus der Bevölkerung werden ausdrücklich begrüßt.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.