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Stendal erhält Kunstwerk „Ramelow“

Arthur Neznanows digitale Collage zeigt das Kaufhaus im Bauhaus-Stil und wurde von Oberbürgermeister Bastian Sieler übergeben.

Von Redaktion Stendal

Die Hansestadt Stendal hat ein neues Kunstwerk erhalten: Das Bild „Ramelow“ des Künstlers Arthur Neznanow wurde Oberbürgermeister Bastian Sieler überreicht. Entstanden ist das Werk im Rahmen des Stipendiums der H. u. H. Kaschade Stiftung der Volksbank im Jahr 2025.

Das Werk „Ramelow“ im Überblick

Bei „Ramelow“ handelt es sich um eine digitale Collage aus Vector-Planzeichnung und Fotografien im Format 70 × 50 cm. Das Werk zeigt das markante Kaufhaus Ramelow, das 1929/30 im Bauhaus-Stil errichtet wurde, in einer künstlerischen Neuinterpretation.

Im Mittelpunkt steht dabei die Verbindung von Architektur und individueller Wahrnehmung. Beides wird in der Arbeit miteinander verwoben und auf eine neue Weise sichtbar gemacht.

Übergabe an die Hansestadt Stendal

Die Übergabe des Bildes markiert einen weiteren Bezug zwischen dem Kunstwerk, dem Künstler und der Stadt. Mit der Überreichung an Oberbürgermeister Bastian Sieler erhält Stendal ein Werk, das sich direkt auf ein bekanntes Bauwerk der Stadt bezieht und zugleich eine persönliche künstlerische Perspektive darauf eröffnet.

Die Pressemitteilung hebt hervor, dass das Kunstwerk aus einem Stipendienkontext heraus entstanden ist. Damit steht „Ramelow“ auch für die Verbindung von künstlerischer Arbeit und Förderung durch die H. u. H. Kaschade Stiftung und die Volksbank.

Teil der Ausstellung „Metamorphosen“

Bereits im Jahr 2025 war das Werk im Kunstkabinett der Stendaler Volksbank im Rahmen der Ausstellung „Metamorphosen“ zu sehen. Für diese Serie fertigte Arthur Neznanow Fotografien von Stendaler Bauwerken an und komponierte sie neu.

Die Arbeit ordnet sich damit in eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Stadt und ihren Bauwerken ein. Der Fokus liegt auf Details der Umgebung und auf dem Verhältnis zwischen Ort und Wahrnehmung.

Künstlerischer Ansatz von Arthur Neznanow

Arthur Neznanow war ebenfalls Stipendiat der H. u. H. Kaschade Stiftung und der Volksbank im Jahr 2025. Nach Angaben der Mitteilung geht er in seinen Arbeiten auf die feinen Details seiner Umgebung ein und schafft so eine tiefere Verbindung zwischen Ort und Wahrnehmung.

Gerade dieser Ansatz prägt auch das Werk „Ramelow“: Es verbindet das konkrete architektonische Motiv mit einer künstlerischen Neuinterpretation, die über die reine Abbildung hinausgeht.

Weitere Informationen zur Serie

Die Serie „Metamorphosen“ kann auf der Website des Künstlers angeschaut werden.

Serie „Metamorphosen“https://arthurneznanow.com/metamorphosen

Hinweis zur Bilddokumentation

Als Anhang nennt die Pressemitteilung ein Foto mit Professor Hans-Jürgen Kaschade, Oberbürgermeister Bastian Sieler und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Rainer Erdmann mit dem Bild „Ramelow“ des Künstlerstipendiaten 2025.

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