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Volkstrauertag 2025: Frieden im Fokus

Stendal gedenkt der Kriegsopfer zum 80. Jahrestag des Kriegsendes unter dem Motto „Frieden ist möglich“

Von Redaktion Stendal

Am Sonntag versammelten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger auf dem städtischen Friedhof der Hansestadt Stendal, um am Volkstrauertag 2025 der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken. Unter dem Motto „Frieden ist möglich“ wurde der Tag zu einer eindringlichen Mahnung für Versöhnung und den Wert des Friedens. Die Veranstaltung fand im Zeichen des 80. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges statt und stellte damit die historische Dimension und die fortwährende Aktualität des Gedenktages heraus.

Gedenkfeier mit prominenten Rednern

Oberbürgermeister Bastian Sieler hob in seiner Ansprache die Zerbrechlichkeit und Kostbarkeit des Friedens hervor: „Im Jahr 2025 bedeutet der Volkstrauertag auch, sich bewusst zu machen, wie zerbrechlich Frieden ist und wie kostbar, wenn er gelingt.“

Die Veranstaltung wurde musikalisch durch die Trompeterin Ina Böttcher begleitet und erhielt dadurch einen würdevollen Rahmen.

Der Vorsitzende des Stadtrates der Hansestadt Stendal, Thomas Weise, verlas das traditionelle Totengedenken des Bundespräsidenten. Der Text schließt mit der Hoffnung auf eine friedliche Zukunft und betont die Verantwortung jedes Einzelnen für Frieden in der Welt.

Dompfarrer Markus Schütte stellte in seiner Rede ebenfalls die Hoffnung auf eine versöhnte Zukunft in den Mittelpunkt. Er berichtete über Friedensaktivisten im Nahen Osten, die trotz widriger Umstände den Dialog suchen, und appellierte daran, dass jeder Mensch durch Achtung und respektvolles Handeln im Alltag zu dieser Hoffnung beitragen könne.

Hintergrund: Was ist der Volkstrauertag?

Der Volkstrauertag findet in Deutschland jedes Jahr zwei Sonntage vor dem ersten Advent statt. Bundesweit werden an diesem Tag zahlreiche Gedenkveranstaltungen auf Friedhöfen und an Denkmälern organisiert, zudem finden Gottesdienste statt. Auch im Ausland wird an deutschen Kriegsgräberstätten der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht. Diese Veranstaltungen werden von deutschen Auslandsvertretungen in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und internationalen Partnern durchgeführt.

Initiiert wurde der Volkstrauertag nach dem Ersten Weltkrieg vom Volksbund auf Vorschlag des bayerischen Landesverbands. Ursprünglich ging es nicht um eine 'befohlene' Trauer, sondern um ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den Hinterbliebenen der Gefallenen.

Friedensbewusstsein stärken – Erinnern und Verantwortung übernehmen

Der Volkstrauertag dient nicht nur der Erinnerung, sondern soll auch das Friedensbewusstsein in der Gesellschaft fördern. Die Ansprachen und das Gedenken machen deutlich, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist, sondern Ergebnis von Dialog, Geduld und gegenseitigem Respekt. Das Engagement von Friedensaktivisten weltweit zeige, wie wichtig der Einsatz jedes Einzelnen ist.

Bilder und weiterführende Hinweise

Bastian Sieler bei der Gedenkrede zum Volkstrauertag 2025https://rs.stendal.de/?r=114051&k=c280df620f

Quellen und Danksagung

  • Bundespräsident – Totengedenken
  • Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
  • Die Stadt Stendal dankt für Hinweise und die Berichterstattung in den Medien. Die Gedenkveranstaltung unterstreicht die Bedeutung kollektiver Erinnerung und den Wert des Friedens auch für zukünftige Generationen.

    Diese Veröffentlichung erinnert an die Opfer von Krieg und Gewalt und ruft auf, den Frieden als gemeinsames Gut zu bewahren und zu fördern.

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