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Kunst trifft Geologie: Harzlandschaften neu erleben

Sonderausstellung in Wernigerode verbindet Gemälde mit geologischen Objekten bis November 2025

Kunst trifft Geologie: Harzlandschaften neu erleben
Bild zum Beitrag© Redaktion Wernigerode

Das städtische Haus Klint in Wernigerode präsentiert ab Anfang September eine sehenswerte Sonderausstellung, die Kunst und Geologie auf innovative Weise miteinander verbindet. Unter dem Titel "DRUNTER & DRÜBER – Gemalte Landschaft und ihr geologisches Fundament" treffen Gemälde aus der Sammlung des Harzmuseums auf originale geologische Objekte aus der Region.

Auftakt mit vielseitigem Programm

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet am Dienstag, den 2. September, um 18 Uhr auf der Außenfläche zwischen Harzmuseum und Stadtarchiv statt. Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich bei dieser Gelegenheit von der besonderen Kombination aus Kunst und Wissenschaft begeistern zu lassen.

Durch die Begrüßung und Ausstellung führen die Kuratorinnen Ulrike Hofmüller und Annette Grundmeier gemeinsam mit dem Dezernenten Udo Dorff sowie dem Museumsleiter Olaf Ahrens. Für einen musikalischen Rahmen sorgt Saxofonist Artem Sargsyan mit Begleitung.

Gemalte Landschaften und geologische Schichten: Einblicke und Themen

Die Ausstellung wagt den Schritt, Kunstwerke nicht nur als ästhetisches Erlebnis, sondern im Kontext ihres geologischen Ursprungs zu präsentieren. Besucher können die Verbindung zwischen Landschaftsgemälden und den darunterliegenden Gesteinsschichten erfahren.

Thematisiert werden wichtige Fragen rund um die geologische Geschichte der dargestellten Regionen, etwa: „Aus welchen geologischen Zeiten stammen diese?“ oder „Welchen Einfluss haben darin wachsende Pflanzen?“.

Von Regenstein bis Brocken: Vielfalt des Harzes

Die Ausstellung zeigt vielfältige Landschaftsdarstellungen, die für markante Gegenden im Harz typisch sind. Bekannte Landmarken wie Regenstein, Teufelsmauer, Steinerne Renne und Brocken werden eindrucksvoll in Szene gesetzt. Die Gemälde spiegeln die unterschiedlichen Stimmungen wider – von lichtdurchfluteten Laubwäldern über schroffe Berghänge bis zu felsigen Nadelwäldern mit Granitfelsen.

Auch das geologische Spektrum wird im Oberharz, Mittelharz und Unterharz sichtbar gemacht. Originales Gestein aus Millionen Jahren Erdgeschichte liegt nun im Dialog mit den Werken der Kunst.

Laufzeit und weitere Informationen

Die Sonderausstellung "DRUNTER & DRÜBER" ist bis zum 9. November 2025 im Haus Klint zu sehen.

Eindrucksvoll zeigt unter anderem ein Gemälde von Carl Zimmermann (1863–1930) eine Felsgruppe, die mit Objekten aus der Sammlung des Harzmuseums dialogisch präsentiert wird.

Fazit

Mit der Verbindung von Kunst und Geologie eröffnet Wernigerode spannende Einblicke in die Entstehung und Vielfalt des Harzes. Die Ausstellung lädt dazu ein, Natur und Kunst mit neuen Augen zu entdecken.

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