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Halberstadt erinnert an Bombardierung vor 80 Jahren
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### Gedenken an die Zerstörung von Halberstadt
Über 250 Menschen trafen sich an der Ruine der Franzosenkirche.
Sie erinnerten an die Bombenangriffe vom 8.
April 1945.
Alle Kirchen in Halberstadt läuteten ihre Glocken.
Damit zeigten sie: Wir vergessen die Geschichte nicht.
### Erinnerung an Leid und Frieden
Staatssekretär Klaus Zimmermann begrüßte alle Gäste.
Er sprach über die schlimmen Ereignisse von damals.
Er ehrte die Opfer und betonte das Erinnern.
Moritz Bense las das „Halberstädter Requiem“ vor.
Das Requiem ist ein Musikstück für Verstorbene.
Ein Bläserquartett vom Harztheater spielte dazu Musik.
So wurde die Feier feierlich und würdevoll.
### Gäste aus verschiedenen Generationen und Ländern
Nachfahren von Opfern kamen als Ehrengäste.
Marcin Stankiewicz sprach für diese Gäste.
Seine Rede übersetzte Dr.
Gero Fedtke.
So zeigte man: Die Erinnerung ist wichtig für viele Menschen.
Staatssekretär Zimmermann las auch einen Brief vor.
Dagmar Ortmann schrieb als Kind über das Geschehen.
Sie half später, die Stadt wieder aufzubauen.
Ihre Geschichte zeigt: Das Erlebte bleibt im Gedächtnis.
*Was ist ein Requiem?
*
Ein Requiem ist Musik für Trauerfeiern.
Man spielt es für Menschen, die gestorben sind.
### Ein Zeichen für den Frieden
Zum Schluss wurden weiße Tauben freigelassen.
Die Tauben stehen für Frieden in der Welt.
Zimmermann wünschte sich Frieden in seiner Rede.
Das war ein schöner Abschluss der Feier.
### Abendliches Gedenkkonzert
Am Abend gab es ein Konzert im Großen Ratssaal.
Es erinnerte an die Befreiung vom KZ Langenstein-Zwieberge.
Das Muthesius-Ensemble spielte das Programm „Sei würdig, den Namen Mensch zu tragen“.
Der Satz stammt von Anita Lasker-Wallfisch, sie war im Mädchenorchester Auschwitz.
Das Konzert verband Erinnerung mit der Bitte um Menschlichkeit.
Oberbürgermeister Daniel Szarata sprach auch bei der Feier.
Er sagte: Halberstadt soll die Erinnerungen immer pflegen.